Jugendstammtisch

21. April 2009

Am 10. März 2009 feierte die Jüdische Landesgemeinde Thüringen das Purim-Fest. Gemeinsam mit dem Kooperationspartner „jungen medien“ folgte die E.I.D. Projektgruppe der Einladung in die Räumlichkeiten der Landesgemeinde. Wir hatten die Möglichkeit sowohl am Gottesdienst als auch am Purim-Spiel der Jugendtheatergruppe teilzunehmen und die Festveranstaltungen medial zu begleiten. So wurde u.a. eine Videodokumentation des Gottesdienstes und des Purim-Spiels produziert. Zum Jugendstammtisch präsentieren die jungen Menschen aus der Purim- und aus der E.I.D.-Projektgruppe gemeinsam in gemütlichem Ambiente die bearbeiteten Audioprodukte, das selbst produzierte Video und die Fotos vom vorangegangenen Purim–Fest. Diese Veranstaltung findet am Montag, den 27. April, um 16 Uhr in den Räumlichkeiten von Radio F.R.E.I. (Gotthardtstr. 21) statt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

purim-spiel

Magazinsendung Purim

12. März 2009

Am 10. März feierte die Jüdische Landesgemeinde Thüringen das Purim-Fest. Gemeinsam mit den jungen medien Thüringen und Schülern der AG zur Erstellung der Audio-Guides wurden wir hierzu in die Räumlichkeiten der Landesgmeinde eingeladen. Wir hatten die Möglichkeit sowohl am Gottesdienst als auch am Purim-Spiel der Jugendtheatergruppe teilzunehmen. In der kommenden E.I.D.-Magazinsendung  sind Auszüge aus dem Gottsdienst und dem Theaterstück, sowie Interviews mit jungen Mitgliedern der Jüdischen Landesgemeinde zu hören…
Interessiert? Dann einfach am Sonntag, den 22. März, 16 Uhr Radio F.R.E.I. (UKW 96,2 MHz/ live stream: www.radio-frei.de) einschalten!

Wolfgang Nossen und Schüler Buch Ester

Wolfgang Nossen im Gespräch mit Schüler    Festrolle des Buches Ester

März 2008

13. Februar 2008

Palmsonntag [16.März]

Palmsonntag ist der Sonntag vor dem Ostersonntag, der Beginn der Karwoche (auch stille, heilige oder große Woche genannt) und der 6. Sonntag der Fastenzeit.
An diesem Tag wird der Einzug, Jesus von Nazareth in Jerusalem, gefeiert. Dort soll er als Messias und Erlöser gefeiert, mit Palmwedel und dem Ruf „Hosanna dem Sohne Davids“ gehuldigt wurden sein sollen.
Heutzutage wird in der katholischen Kirche ein Kreuz feierlich in das Gotteshaus getragen und die Messdiener, die diese Prozession begleiten, tragen geweihte Palmzweige. Hierzulande in der Regel, mangels der Palmen, werden Buchsbaumzweige, Weidenkätzchen oder auch Wacholder-Zweige geweiht und in die Kirche getragen. Diese werden nach dem Gottesdienst von den Gläubigen mit nach hause genommen und sollen vor Unglück beschützen.
Die Palmsonntags Prozession lässt sich in Deutschland bis ins 11. Jahrhundert nachweisen. Seit der Kalenderreform der Katholischen Kirche im Jahr 1969 heißt der Palmsonntag „Dominica in palmis de passione domini“ (Palmsonntag vom Leiden des Herrn).

St. Patrick’s Day [17.März]

Dieser Gedenktag zu Ehren des irischen Nationalheiligen St. Patrick wird nicht im ganzen Christentum gefeiert. Nur in der Republik Irland, Nordirland, Monteserrat sowie der kanadischen Provinz Neufundland ist dieses Datum als gesetzlicher Feiertag anerkannt, und gedenkt dem ersten christlichen Missionar Irlands. Zunehmend nehmen auch nicht Iren an diesen Feierlichkeiten teil. Die größten Paraden finden in Dublin, New York, Boston, New Orleans, Chicago, Manchester und Savannah statt; selbst in der Hauptstadt Großbritanniens, London findet jährlich eine Parade mit einem Festival statt.

Der Chicago River in grün

An diesem Tag ist grün die vorherrschende Farbe der feiernden Iren. Vielleicht liegt es an der Wirkung der Farbe auf den Menschen, Großzügigkeit, Harmonie und Hoffnung. Selbst Flüsse, wie hier der Chicago River, und das Irische National Bier Guinness werden in grün eingefärbt. St. Patrick’s wird als christlicher Feiertag vor allem in der Römisch-Katholischen Kirche sowie der Church of Ireland, einer anglikanischen Kirchengemeinschaft. Weil dieser Feiertag in die Fastenzeit fällt, ist den Iren an diesem Tag eine Fastenpause erlaubt.

Gründonnerstag [20.März]

Der Fünfte Tag der Karwoche, Gründonnerstag (auch Hoher, Weißer oder Heiliger Donnerstag genannt). Die christliche Kirche feiert an diesem Tag das Fest des letzten Abendmahles Jesu mit den zwölf Aposteln vom Vorabend der Kreuzigung.

letztes Abendmahl

Da die Kartage aufgrund ihres Charakters als Festtage der Trauer und des Mitleidens mit der Passion Christi eine besondere Prachtentfaltung nicht gestatten, aber ein besonderer Bedarf für die Verehrung der Präsenz des Leibes und Blutes Christi im Brot und Wein des Abendmahles entstanden war, wurde in der katholischen Kirche im 13. Jahrhundert als zweites Fest des Abendmahles das nachösterliche Fronleichnamsfest am zweiten Donnerstag nach Pfingsten eingeführt, das somit in besonderer Beziehung zum Gründonnerstag steht.
In der römisch- katholischen Kirche wird am Gründonnerstag dem letzten Abendmahles Jesu und der Einsetzung des Altarssakramentes gedacht. Die anschließend schlichte Prozession mit dem Allerheiligsten steht für den Gang Jesu zum Ölberg, wo er in Todesangst betete und verhaftet wurde. In stiller Anbetung vor dem Allerheiligsten, vielerorts auch Ölbergstunde genannt, gedenkt die Kirche in dieser Jesu Verhaftung und der Leiden, die er ertragen musste.
In der evangelischen Kirche wird der Gründonnerstag mit einem Abendmahlsgottesdienst begangen. Dieser Gottesdienst wird in vielen Gemeinden besonders Ausgestaltet.

Mawlid an-Nabi [20.März]

Zu Ehren des Geburtstages Mohammed, dem Gründer und Propheten des Islam. Als ein sehr alter Festtag, wird Mawlid an-Nabi schon seit dem Mittelalter mit Umzügen und Hymnen auf Mohammed gefeiert. Heute wird an diesem Tag vor allem mit dem vorbildlichen Leben Muhammads sowie der gesellschaftspolitische und soziale Aspekt des Feiertags in den Vordergrund gerückt.
Dogmatische Muslime wie den Wahhabiten, den Ahl-i Hadîth oder den strengen Sunniten wie den Deobandi wird diese Feier als unzulässige Neuerung und als verbotene Vergötterung Mohammeds abgelehnt. Auch die Nachahmung der Christen wird den Muslimen nachgesagt die diesen Tag zum Anlass des Gedenken Mohammeds nehmen. Andere wiederum sagen das Mohammed und seine Gefährten selbst an seinem Geburtstag besonders begangen, allerdings mit Fasten, und nicht mit Feierlichkeiten.

Karfreitag [21.März]

Einer der wichtigsten Feiertage im Zusammenhang mit Ostern für Christen ist der Karfreitag. An diesem Tag werden der Tod von Jesus und das Warten auf die Feier seiner Auferstehung gefeiert.
Als Märtyrer nahm Jesus seinen eigenen Tod am Kreuz durch die Römer, für die Vergebung aller Sünden der Menschheit, hin.
Durch den Tod und die darauf folgende Auferstehung Christi werde dem Christen erst Sündenvergebung und damit Errettung aus dem Tod und das ewige Leben ermöglicht.
In der alleinigen und isolierten Betrachtung des Karfreitagsgeschehens kann man die Bedeutung nicht erfassen. Nur im Kontext mit Ostern, Christi Himmelfahrt und anschließend Pfingsten kann man die Wichtigkeit dieses Feiertages für das ganze Christentum erschließen.
Nicht der alleinige Tod von Jesus soll dem Augenmerk an diesem Tag gewidmet sein, sondern Jesus Sieg über Hölle, Tod und Grabstein.

Purim [21.März]

Erinnert an die Errettung des jüdischen Volkes aus drohender Gefahr in der persischen Diaspora erinnert. Nach dem Buch Ester versuchte Haman, der höchste persische Regierungsbeamt des persischen Königs, das jüdische Volk im Perserreich an einem Tag auszurotten. Königin Ester führt jedoch die Rettung herbei, durch Fasten und Gebet.
Die heutigen Gottesdienste in der Synagoge werden mit viel Freude gefeiert. An diesem Tag wird die Festrolle des Buches Ester gelesen.
Immer wenn dabei der Name des höchsten Regierungsbeamten des alten persischen Königs, Haman vorgelesen wird, sind alle anwesenden Kinder aufgefordert mit verteilten und mitgebrachten Rasseln und Tröten so viel Lärm wie möglich zu machen. Dies beruht auf dem Befehl Gottes, den Namen Amaleks, Hamans Vorfahren, zu löschen, nachdem Amalek Israel auf dem Weg zum versprochenen Land behindert hat. Sein Name wurde zum Symbol der Judenfeindschaft für alle Zeiten.
Als eins der buntesten Feste, ist das Purimfest mit vielen Verkleidungen, Masken und Umzügen ein Fest an dem sich, nach dem jüdischen Glauben, selbst Gott verkleidet. Es werden meist Süßspeisen zubereitet. Zum Beispiel mit Mohn, Nüssen oder Schokolade gefüllte Hamantaschen oder Nunt.

Ostersonntag [23.März]

Als ranghöchstes und wichtigstes Fest des Christentums ist der Ostersonntag der Tag an welchem alle anderen beweglichen Feiertage wie Pfingsten, Christi Himmelfahrt und die Karwoche berechnet werden. An diesem Tag soll Jesu Christi auferstanden sein.
Ostersonntag fällt auf keinen festen Termin, sondern der Zeitpunkt wird immer wieder errechnet. Auf dem ersten Konzil von Nicäa im Jahr 325 wurden die astronomischen Ereignisse bis zum Ostersonntag von Kaiser Konstantin und etwa 300 Bischöfen festgelegt.
Tagundnachtgleiche, die auf der Nordhalbkugel den Frühlingsanfang markiert und als 21. März festgelegt wird:

Erscheinen des ersten Vollmondes nach der Tagundnachtgleiche
Erster, auf den Vollmond folgender Sonntag, ist Ostersonntag

Der erste mögliche Termin für den Ostersonntag ist daher der 22. März, das letzte mögliche Datum der 25. April.

Karsamstag [22.März]

Auch als stiller Samstag bezeichnet, ist der Karsamstag vor allem in der katholischen Kirche ein wichtiger Gedenktag im Rahmen der Karwoche. Der letzte Tag der Karwoche und der zweite Tag des Österlichen Triduums.
An ihm wird der Grabesruhe Christi gedacht und mit Fasten und Gebet seine Auferstehung erwartet. Ausschließlich Beichte und Krankensalbung werden an diesem Tag praktiziert. Jedoch an diesem Tag findet ein Gottesdienst statt, in dem die üblichen kirchlichen Tagzeiten und besondere Andachtsübungen, wie der Kreuzweg, gefeiert werden. Auch der Altar zeigt nur seinen kahlen Stein und wird nicht wie üblich, mit Blumen oder Kerzen geschmückt wird.
Im Mittelpunkt steht die Vorbereitung auf die Feier zur Osternacht durch das Fasten.

Februar 2008

21. Januar 2008

Feiertage stehen im Kalender, rauschen vorbei und sind vergessen. Viele Feiertage werden gefeiert und niemand weiss so richtig, was diesem Tag oder den Riten voran kam.
So zum Beispiel der Valentintag, Purim Katan, Tag des Blasius, etc…
http://www.feste-der-religionen.de/Kalender/Februar.html
Genauere Information zu anderen Feiertagen im Februar 2008…

Valentins Tag [14.02.]

Dies ist kein von Floristen erfundener Feiertag, um die Verkaufszahlen nach den kalten Wintermonaten, schnell und zuverlässig in die Höhe schnellen zu lassen.
Der Valentinstag ist in der katholischen Kirche ein fest verankerter Gedenktag, zu Ehren des Heiligen Valentin, der am 14.02.269 unserer Zeitrechnung hingerichtet wurde. Der religiöse Ursprung des Feiertages besteht darin, dass am 14. Februar in einigenKirchen die Ankunft Jesu als himmlischer Bräutigam zur Himmlischen Hochzeit gefeiert wurde.
Der Heilige Valentin, der „Kräftige“, gilt als Schutzpatron der Verliebten und Verlobten. Er vermählte zu Zeit der Christenverfolgung verliebte Paare nach christlichem Ritus und schenkte ihnen Blumen aus seinem eigenen Garten.
Natürlich gibt es Zweifel an der Genauigkeit des Datums der Hinrichtung, ebenso wie an den Legenden, die sich um seine Person drehen. Wahrscheinlicher ist, dass der 14. Februar gezielt gewählt wurde, da die Römer an diesem Tag ein Fest zu Ehren der Göttin Juno (Gattin Jupiters, Beschützerin der Ehe und Hüterin des Römischen Staates) feierten.

Aschermittwoch [06.02.2008] / [25.02.2009] / [17.02.2010] / [09.03.2011]

Aschermittwoch markiert ausschließlich in der Westkirche des Christentums, den Beginn des 40–tägigen Fastens und erinnert an die, laut der Bibel, 40 Tage die Jesus in der Wüste verbracht hat. Die Fastenzeit besteht aus 46 Kalendertagen, und dauert bis Karsamstag. Die in diese Zeit fallenden Sonntag sind Fasten frei (1.-5. Fastensonntag und Palmsonntag), also der Gläubige wird vom Fasten befreit.
Der Name kommt daher, dass man die Asche vom Palmzweig des vergangenen Palmsonntags (also der Palmsonntag des Vorjahres) segnet und dann die Gläubigen auf die Stirn ein Kreuz aus dieser Asche zu zeichnen.
Bei diesem Ritus spricht der Priester / Diakon: „Gedenke Mensch, dass du Staub bist, und zum Staub zurückkehrst“
Der Verzicht auf Fleisch, soll eine Hilfestellung darstellen, sich auf das geistliche Leben, also auf Gott, zu besinnen und zu Rekapitulieren woher das Geschöpf Mensch, und die Natur ihren Ursprung finden und alles so kam wie es heute ist. Oft an diesem Aschermittwoch findet als Auftakt der Fastenzeit oft ein Fischessen statt.
Heute wird Aschermittwoch eher als Ende der Karnevalszeit gesehen.