Pessach in Erfurt

22. April 2009

Vom 9. bis zum 16. April 2009 feierte die weltweite jüdische Gemeinde Pessach. Gemeinsam erinnert man sich an den Auszug aus Ägypten und die Befreiung der Israeliten aus der Sklaverei. Radio F.R.E.I. sprach mit Wolfgang Nossen, dem Vorsitzenden der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen, über Hintergründe, Traditionen und Gottesdienste, sowohl weltweit als auch hier in Erfurt. Das Interview ist hier nachzuhören…

Wolfgang Nossen

Wolfgang Nossen

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Juni 2008

30. Mai 2008

Schawuot [9. Juni]

Das Wochenfest Schawuot ist ein jüdisches Hauptfest und erinnert an die Offenbarung der Zehn Gebote am Berg Sinai, des ersten umfassend formulierten Sittengesetzes in der Geschichte der Menschheit. Das Schawuotfest ist außerdem ein Erntedankfest, da zu dieser Zeit in Israel Weizen geerntet wird. Es wird sieben Wochen nach dem Pessachfest gefeiert und dauert zwei Tage. Alle Bräuche, die in dieser Zeit begangen werden, stehen in symbolischer Beziehung zu den Ereignissen am Berg Sinai. Zu den Gottesdiensten wird aus der Tora vorgelesen. In der Tora heißt es: „Und ich bin herniedergefahren, dass ich sie errette aus der Ägypter Hand und sie herausführe aus diesem Lande in ein gutes und weites Land, in ein Land, darin Milch und Honig fließt“. Auch bei der Zubereitung der Speisen an Schawuot fließen Milch und Honig. Es gibt vorwiegend Süß- und Milchspeisen, wie Blinzes, Palatschinken, Kreplach, Strudel und Piroggen. Weiterhin erwartet die jüdischen Kinder ein wichtiges Ereignis ihres Lebens – sie werden in den Cheder ( jüdische Elementarschule ) eingeschult.