Vernissage „Erfurter Religionsportraits“

29. September 2009

frauenportraits

Radio F.R.E.I. zeigt als Teilprojekt des ERFURTER INTERRELIGIÖSEN DIALOG eine Ausstellung unter dem Titel “Erfurter Religionsportraits“, die eine Foto- und Klanginstallation kombiniert vom 02.10. bis 30.10.2009 im Café Duck Dich des Studentenzentrum Engelsburg in Erfurt. Die Ausstellung präsentiert von Kindern und Jugendlichen erstellte Ton- und Fotodokumente von aktiv praktizierenden Gläubigen aus den Religionen Judentum, Christentum und Islam. Die Mehrheit der ProtagonistInnen sind Menschen ausländischer Herkunft. Ergänzt wird die Ausstellung mit Portraits von AtheistInnen und aktiven ChristInnen deutscher Herkunft, die den Religionszusammenhang im Bezug zur Wendezeit von der DDR hin zur BRD beschreiben.  Begleitend werden Veranstaltungen rund um das Thema Religionen in der Gegenwart stattfinden.

Am 01. Oktober um 19 Uhr laden wir alle Interessierte ins Café Duck Dich zur offiziellen Vernissage mit dem Kulturdirektor Herr Jürgen Bornmann ein.

Hier gibt es außerdem den dazugehörigen Newsletter!

Zweiter Thementag der Religionen

23. September 2009

Der Erfurter Interreligiöse Dialog präsentiert am Freitag, den 02. Oktober 2009, den „Zweiten Erfurter Thementag der Religionen“.

Auf dem Erfurter Fischmarkt 09.00 – 15.00 Uhr live Radio-Show

  • Menschen der drei abrahamischen Religionen sowie der Bahai-Gemeinde und des buddhistischen Zentrums (Mahayana Vajrayana) kommen zu Wort und berichten über ihren (religiösen) Alltag, über Projekte und Angebote in ihren Gemeinden und Glaubensgemeinschaften.
  • Zu hören ist die Show von 09.00 – 12.00 Uhr auf Radio F.R.E.I. (UKW 96,2 MHz oder via live-stream unter: www.radio-frei.de)
  • Ab 12.00 Uhr Off-Air-Programm mit Musik, Tanz, Spiel und Info-Ständen der verschiedener Initiativen, Projekte usw mit dem Schwerpunkt Jugendarbeit …

flyer_kurzfilm flyer_tanzabend

Auf der F.R.E.I.fläche (in den Räumen von Radio F.R.E.I., Gotthardtstraße 21)

  • 19.00 Uhr Kurzfilm-Abend: verschieden Kurzfilme zu den Themen Relgion, Glaube und Respekt statt Rassismus
  • 21.00 Uhr Electro-Lyrik-Prosa:  Teilnehmende aus dem Schreibwettbewerb für MigrantInnen XENO lesen ihre Werke mit musikalischer Untermalung
  • anschließend Däncen mit den DJs Sheperd (Balkan Beats), Sir Hansen Serum (HipHop/Funk) und Le Fix (Minimal-House)

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Kommt alle vorbei – der Eintritt ist F.R.E.I.!

Homophober Moslem, toleranter Westen?

4. August 2009

Eine kleine queer-feministische Gruppe „Wider die Natur“ veranstaltet im Rahmen der Polyfantasiawoche im Vorfeld des Christopher Street Days unter Anderem den Vortrag „Homophober Moslem, toleranter Westen?“ mit einer nachfolgenden Diskussion. Als Referent tritt der Dipl. Soz. Georg Klauda aus Berlin auf, Autor des Buches „Die Vertreibung aus dem Serail“. Die Veranstaltung findet am 20.8. um 19.00 Uhr im alten Innenministerium in Erfurt statt.

So die Gruppe „Wider die Natur“ zum Thema des Vortrags: „Islamische Staaten geraten durch die Verfolgung Homosexueller immer wieder in den Blickpunkt der westlichen Medien, die solche Vorfälle gern als Zeichen kultureller Rückständigkeit interpretieren. Dabei beschworen Homosexuelle die Kultur des „Orient“ noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts als ein tolerantes Gegenbeispiel zu den Jahrhunderten religiöser und säkularer Verfolgung in Europa. Man mag kaum glauben, dass sich die Lebensweise in islamischen Gesellschaften in einer so kurzen Zeitspanne auf so einschneidende Weise geändert haben soll. Doch gerade  diejenigen, die mit dem Finger auf die Homophobie der islamischen Welt zeigen, gehen jeder Erklärung dieses Wandels aus dem Weg. Anhand zahlreicher historischer und aktueller Quellen belegt Georg Klauda, dass die Schwulenverfolgung in Ländern wie Iran und Ägypten eine Erfindung des christlichen Westens ist, die im Zuge der Globalisierung in die entlegensten Winkel dieser Welt exportiert wird.“

Frauenporträts im CAFE DUCK DICH

14. Juni 2009

ev-ratsgymnasium

stgotthardt

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domplatz

fachwerk

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baum

freie-evangelische-gemeinde

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kramerbrucke

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frauen-aus-der-andreasgemeinde

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„Frauentags-Stammtisch“

24. Februar 2009

stammtisch

Am Mittwoch, den 04.03.09, um 17 Uhr, wird der nächste thematischen Stammtisch des Erfurter Interreligiösen Dialogs stattfinden.
Anlässlich des am 08. März stattfindenden „Internationalen Frauentags“ befasst sich der E.I.D. mit der Rolle der Frau in den drei monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam und stellt Bezüge zum säkularen Frauentag her. Hierzu laden wir Vertreter/innen und Gläubige dieser Religionen in die Räumlichkeiten von Radio F.R.E.I. in die Gotthardtstraße 21 ein. Auch aus atheistischer Sicht wird dieser Feiertag unter die Lupe genommen, Hintergründe werden z.B. mit einer Vertreterin des DGB-Bildungswerks Thüringen besprochen.  Wir freuen uns auf interessante Gespräche in gemütlicher Atmosphäre, die gleichzeitig aufgezeichnet und Gegenstand der folgenden E.I.D.-Magazinsendung mit dem Themenschwerpunkt „Internationaler/ Interreligiöser Frauentag“ sein werden. Musikalisch umrahmt wird der Abend u.a. von einer ukrainischen Sängerin mit jüdischem Religionshintergrund.

Wir laden hiermit alle Interessierten jeden Alters und Geschlechts herzlich zu diesem Stammtisch ein und freuen uns auf einen aktiven und lebendigen Dialog!

Zu hören ist die E.I.D.-Magazinsendung zum Thema „Internationaler/ Interreligiöser Frauentag“ am 08.03.09 um 15 Uhr auf Radio F.R.E.I., UKW 96,2 oder per live stream: www.radio-frei.de

Interview Ashurafest

9. Januar 2009

Am Mittwoch, dem 7. Januar – nach islamischen Mondkalender dem 10. Muharram – feierten Muslime weltweit das Ashurafest. Hierbei gibt es jedoch Unterschiede zwischen schiitischen und sunnitischen Muslimen. Uli sprach mit Hanan Badr, Promoventin an der Uni Erfurt, über das Ashurafest und die Unterschiede diesbezüglich in der Sunna und der Shia. Hanan Badr ist selber Sunnitin, und kommt ursprünglich aus Ägypten.

Hanan Badr Aschure - Suessspeise

(Hanan Badr zum Thementag der Religionen)             (Aschure, Quelle: wikpedia.de, Maderibeyza)

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FOME – Forum Muslime in Erfurt

15. Oktober 2008

Heute abend 18 Uhr wird sich erstmals das Forum Muslime in Erfurt treffen. Hiermit soll ein neues Kapitel des interkulturellen Austausches in Erfurt aufgeschlagen werden. Dass das Zusammenleben mit muslimischen Mitbürgern noch immer nicht frei von Missverständnissen und Spannungen ist, zeigten die bundesweiten Diskussionen um den Moscheebau in Köln oder der nächtliche Übergriff von deutschen Jugendlichen auf die Erfurter Moschee vor ein paar Wochen. Die Verbesserung der zwischenmenschlichen und interkulturellen Beziehungen zwischen muslimischen und nichtmuslimischen Bürgern hat sich das FOME zur Aufgabe gemacht. Mit Unterstützung des Interkulturellen Rats sowie der Ausländerbeauftragten der Stadt Erfurt gründete sich das FOME dieses Jahr, um Raum für Gespräche zwischen Muslimen, der Kommune und der lokalen Öffentlichkeit zu schaffen. Das erste Treffen des FOME wird heute öffentlich im Raum 244 des Rathauses stattfinden. Interessierte sind natürlich herzlich eingeladen.

Im Vorfeld sprach Roman Pastuschka mit Carola Richter, die das Forum wissenschaftlich begleitet. In dem Interview werden vor allem die Hintergründe und Ziele des FOME besprochen. Das komplette Interview könnt ihr hier nachhören.

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Die Rolle der Frau im Islam

10. Oktober 2008

Hasnain Bokhari (27) wurde in Pakistan geboren. Bereits im Jahr 2002 kam er nach Erfurt um an der Summer School der Universität „Islam in the West“ teilzunehmen. Zwei Jahre darauf begann er sein Masterstudium an der Universität Erfurt und schloss dies als bester Absolvent ab. Mittlerweile ist er Doktorand an der Universität und arbeitet als Teaching Assistant an der Erfurter School of Public Policy. So engagiert er sich bei dem Projekt „Fremde werden Freunde“ insbesondere im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

Hasnain Bokhari
Hasnain Bokhari (mitte) beim Stammtisch „Fremde werden Freunde“ auf der F.R.E.I.fläche

Roman Pastuschka sprach mit Hasnain Bokhari über die Rolle der Frau im Islam. Hierbei stützt Bokhari sich unter anderem auf seine persönlichen Erfahrungen aus Pakistan. Das Interview könnt ihr hier nachhören…

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Oktober 2008

6. Oktober 2008

Erntedankfest [05.Oktober]

Seit dem dritten Jahrhundert bedanken sich die Christen während des Erntedankfestes bei Gott für die Gaben der Ernte. Im Jahr 1972 legte die katholische deutsche Bischofskonferenz den ersten Sonntag im Oktober als Termin für das Erntedankfest fest. Die evangelische Kirche feiert Erntedank gewöhnlich am Sonntag nach dem Michaelistag. Die Feier wird meist in der Kirche veranstaltet. Hierzu werden Früchte, Getreide und andere „Gaben“, wie Mehl, Honig und Wein, dekorativ aufgestellt. Neben der Erinnerung an die Arbeit in Landwirtschaft und Gärten, wird auch daran gedacht, dass es nicht immer nur von den Menschen abhängig ist, über genügend Nahrung zu verfügen. Oft werden die Erntegaben nach dem Fest an Obdachlosenheime oder ähnliche karitative Einrichtungen verteilt.
In Nordamerika wird hingegen der „Thanksgiving Day“ gefeiert. In den USA wird dieses Fest am vierten Donnerstag im November als staatlicher Feiertag zelebriert. „Thanksgiving“ erinnert an das erste Erntedankfest der frühen Pilgerväter. Dieses Fest hat also in Gegensatz zum deutschen Erntedankfest keinen religiösen Hintergrund. Das in Kanada gefeierte „Thanksgiving“ hingegen hat religiöse Wurzeln und wird am zweiten Montag im Oktober gefeiert.

Jom Kippur [09.Oktober]

Der Versöhnungstag Jom Kippur ist nach dem wöchentlichen Shabbat der wichtigste Feststag im Judentum. Der Schwerpunkt liegt auf Reue und Versöhnung. An diesem Tag ist nicht nur das Essen und Trinken untersagt. Ebenso darf nicht geraucht werden, man wäscht sich nicht, hat keinen Geschlechtsverkehr und geht nicht zur Arbeit.
Jom Kippur beginnt im Jüdischen Kalender bei Sonnenuntergang vor dem 10. Tischrim, also September oder Oktober, und dauert bis zum darauf folgenden Sonnenuntergang. In diesem Jahr beginnt der Versöhnungstag am Vorabend des 9. Oktobers.

Sukkot [14.-19.Oktober]

Sukkot, das Laubhüttenfest, ist ein jüdisches Pilger- bzw. Wallfahrtsfest. Im Gegensatz zu Jom Kippur handelt es sich beim Laubhüttenfest um ein Freudenfest, und zwar das größte im jüdischen Jahr. In Erinnerung an die Wüstenwanderung bauen die Gläubigen aus Blättern und Ästen eine Laubhütte unter freiem Himmel. In dieser Laubhütte wird dann gegessen, gefeiert und evt. jüdische Texte gelernt. Dieser Brauch soll daran erinnern, dass die Menschen sich auf materielle Dinge wie z.B. Geld, Häuser und Autos nicht verlassen können, da dies jederzeit verloren gehen kann. Allein Gott könne vertraut werden, da dieser unvergänglich sei.
Ein weiterer Brauch ist das Mitbringen von Feststräußen zu den Gottesdiensten. Diese Sträuße bestehen aus vier Pflanzenarten: einem Palmzweig, drei Myrtenzweige, zwei Bachweidenzweige und dem Etrog.

Schmini Azeret [21.Oktober]

Schmini Azeret ist der achte Tag des Festes Sukkot und wird in der Diaspora zwei Tage lang gefeiert. Dieser Feiertag beginnt am Vorabend des letzten Tages des Laubhüttenfestes. An sich beinhaltet er keine besonderen Rituale oder Zeremonien. Dennoch gilt das Ruhegebot des Jom tov und es wird das Zusatzgebet Musaf gesprochen. Viele Gemeinden halten überdies hinaus eine Jiskor, also eine Totengedenkfeier.

Simchat Tora [22. Oktober]

Das Torafest Simchat Tora ist der zweite Tag des Schmini Azeret. An diesem Tag geht der Tora-Lesezyklus zu Ende und beginnt auch gleich wieder. Hierzu werden in der Synagoge zwei Gemeindemitglieder auserkohren, die jeweils den letzten und ersten Tora-Abschnitt lesen. Diese beiden bekommen besondere Namen: Chatan Tora (Bräutigam der Tora) und Chatan Bereschit (Bräutigam des ersten Abschnittes).
Verschiedene Rituale werden durchgeführt. So wird unter anderem die Tora genommen und es wird um die Bima – eine Plattform oder ein Tisch, von dem aus die Torarollen verlesen werden – getanzt. Ebenso wird die Tora berührt und geküsst.

Reformationstag [31.Oktober]

Die evangelischen Christen feiern am 31. Oktober die Gedenken an die Reformation. Die Überlieferung besagt, dass der Mönch und Professor der Theologie Martin Luther am Tag vor Allerheiligen im Jahr 1517 seine 95 Thesen an die Schlosskirche zu Wittenberg schlug. Mit diesem Ereignis leitet Luther die Reformation ein, in dessen Kern er gegen den Ablass und die Buße argumentierte.
Im Gottesdienst zum Reformationstag wird weniger dem Thesenanschlag gedacht, denn der Lehre von der Rechtfertigung des Sünders allein durch den Glauben.
In verschiedenen Bundesländern (Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen) ist der Reformationstag ein gesetzlicher Feiertag. Aber nicht nur in Deutschland, sondern auch in Slowenien und Chile ist der Reformationstag als gesetzlicher Feiertag deklariert.

Fatma Bläser über Zwangsheirat und Ehrenmord

19. September 2008

Sonja Fatma Bläser wurde in einem kleinen kurdischen Dorf in Ostanatolien (Türkei) geboren. Seit ihrem neunten Lebensjahr wohnt sie mit ihrer Familie in Deutschland. Sie litt während ihrer Kinheit und Jugend unter familiärer Gewalt und wurde mit 19 Jahren zwangsverheitratet. In ihrem Buch „Hennamond“ verarbeitet sie ihre Lebensgeschichte und beleuchtet so aus eigener Anschauung die Themen Zwangsheirat und Ehrenmord in einem anatolischen Dorf zwischen 1964 und 1973.
Derweilen leitet sie zahlreiche Lesungen und Diskussionsrunden zu diesen Themenkomplexen vor allem an Schulen.

Dass es sich hierbei jedoch nicht um „muslimische“ Probleme handelt, sondern derartige Verbrechen, wie Ehrenmord und die Unterdrückung der Frau, in einer patriarchaischen Gesellschaftsordung begründet sind, führt Fatma Sonja Bläser in einen Interview mit Radio F.R.E.I. aus.

Sie sprach am 30. Juni 2008 im Vormittagsmagazin „V.I.P“ über diese Probleme. Auszüge aus dem Gespräch zum Nachhören gibt es hier.

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