MDR-Bericht zu Islamismus in Thüringen

9.06.10

Mitte Mai veröffentlichte der MDR im THÜRINGEN JOURNAL einen Bericht über salafistische Aktivitäten in Thüringen und stützte sich dabei auf den aktuellen Verfassungsschutzbericht. Namentlich genannt und im Bericht gezeigt wurde der Erfurter Moscheeverein. Konkrete belegbare Aussagen konnte der MDR jedoch nicht geben. Wir haben in der Erfurter Moschee nachgefragt und uns mit dem Imam Abdullah Dündar über den Verfassungsschutzbericht, anonyme Drohbriefe und das Leben eines Muslims in Deutschland zwischen Integration und Assimilation unterhalten.

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Interessiert hat uns selbstverständlich auch die Meinung der anderen Seite. Aus diesem Grund sprachen wir Anfang Juni mit Herrn Bock, Mitarbeiter des Thüringer Landesamtes für Verfassungsschutz.

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In den vergangenen Monaten wurde die Moschee immer wieder Opfer von islamophoben Übergriffen. Dies geschah in Form von Drohbriefen, geschleuderten Bierflaschen und islamfeindlichen Plakatierungen am Gebäude. Grund genug für die Moschee Überwachungskameras zu installieren, um solchen Vorfällen vorzubeugen bzw. Hinweise auf die Täter zu erlangen. In einem Schreiben des Landesverwaltungsamtes wurde der Moscheeverein nun jedoch aufgefordert die installierten Überwachungskameras wegzudrehen bzw. abzubauen. Daraufhin haben wir versucht in einem Gespräch mit einem Mitarbeiter dieses Amtes den Sachverhalt genauer erklärt zu bekommen.

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In dem MDR-Bericht wie auch im Verfassungsschutzbericht wurden viele Begriffe gebraucht ohne eine entsprechende Definition mitzuliefern: Islamismus, Extremismus, Salafismus, etc.
Viele dieser Termini bedürfen aber einer konkreten Erklärung, da sonst die Gefahr einer Pauschalisierung und Generalisierung wächst. In einem Interview mit Hanan Badr, Mitglied des bunt zusammengesetzten Forum Muslime Erfurt (FOME), haben wir über die mediale Darstellung von Muslimen, die Arbeit des FOME sowie die Relevanz der korrekten Anwendung der o.g. Begriffe gesprochen.

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1 Kommentar zu “MDR-Bericht zu Islamismus in Thüringen”

  1. 1 Müller
    30. Januar 2011 at 21:37

    Nach dem Interview des Radio FREI mit Herrn Imam Dündar und Frau Badr bleiben viele Fragen offen, wie 1.warum spricht ein Imam nach 22 Jahren Aufenthalt in Deutschland nur gebrochen Deutsch obwohl er sich als integriert darstellt, 2.wie kann er dann in der Moschee in deutscher Sprache predigen,wie er berichtet.Er braucht dazu sicherlich Frau Badr als Dolmetscher 3.Warum lebt dieser Mann und seine Glaubensbrüder überhaupt in Deutschland, wenn Sie sich beläßtigt oder unterdrückt fühlen. In seiner Heimat kann er seine Kultur und seinen Glauben ohne Beeinträchtigung ausleben.4.Es gibt in keinem außereuropäischem Staat m.E. so viel Toleranz und Sozialtransfer für Einwanderer wie in Europa.Wir Deutschen bezahlen die Sozialleistungen an Türken und Araber und andere Einwanderer.Welche Gegenleistungen erhalten wir eigentlich dafür von unseren zugewanderten Mitbürgern. Ich vermute- keine, außer der sogenannten kulturellen Bereicherung. 5. Warum gibt es für Erfurt keine Statistik, die eine Aussage macht, wieviel Einwanderer ein Arbeitsverhältnis nachweisen können, und wieviele von Sozialleistungen leben.Dafür interessiert sich kein Radiosender,keine Zeitung;weil die Wahrheit in der Bevölkerung nicht gut aufgenommen wird, weil es der manifestierten Parteienlandschaft in Erfurt keine Wählerstimmen bringt.6. Warum werden islamkritische Stimmen aus der dtsch. Bevölkerung rechtsradikal eingestuft.Warum werden die Zuwanderungen weiter gefördert, obwohl das Konflickpotential durch die Zuwanderer schon jetzt ständig zunimmt und an Brennpunkten, wie Berlin und im Ruhrgebiet tägliche Wirklichkeit ist.
    Müller