Gedenken 660 Jahre Pogrom in Erfurt

24.03.09

Schon im 11. Jahrhundert lebten zahlreiche Juden in Erfurt und gestalteten seitdem entscheidend das Stadtbild mit. Sowohl wirtschaftlich als auch kulturell stellte die Jüdische Gemeinde eine Bereicherung der Stadt dar. Dennoch wurde sie mehrfach aus Erfurt vertreiben.

Am 21. März vor 660 Jahren, also im Jahr 1349, beendete ein Pogrom die Existenz der ersten Jüdischen Gemeinde in Erfurt.

Zu diesem trautrigen Anlass organisierte die Jüdische Landesgemeinde Thüringen und die Stadt Erfurt eine Gedenkveranstaltung und lud das E.I.D.-Team am vergangenen Samstag in die Alte Synagoge ein. Professor Dr. Michael Wolffsohn referierte zu dem Thema „Deutschlands Juden – von der Antike in die Zukunft“. Ein kurzer Ausschnitt aus dem Vortrag ist hier nachzuhören…

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Neugierig geworden? Dann heute Abend, am 24.03.09, um 21 Radio F.R.E.I. (UKW 96,2 MHz oder via live-stream unter www.radio-frei.de) einschalten und die E.I.D.-Sondersendung mit dem kompletten Vortrag hören!

alte_synagoge_erfurt

(Dieses Bild basiert auf dem Bild „Alte Synagoge Erfurt“ aus der freien Mediendatenbank Wikimedia Commons und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Der Urheber des Bildes ist Michael Sander.)

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