Erfurter GeDenken 1933-45: Künstlerischer Wettbewerb

12.08.08

Der Initiativkreis Erfurter GeDenken 1933-45 ruft einen künstlerischen Wettbewerb aus mit  dem  Ziel,  im Erfurter  Stadtraum Erinnerungszeichen  für die zwischen 1933 und 1945 verfolgten, deportierten und ermordeten Erfurter Juden zu schaffen.

Die Motivation für diese Initiative liegt in der Beobachtung, dass Erfurt mit Blick auf die  jüdischen Opfer des Nationalsozialismus  eine beinahe  „gedenklose“ Stadt  ist  – ein sichtbares Zeichen im öffentlichen Raum fehlt. Der Arbeitskreis Erfurter GeDenken 1933-45 hat sich die Aufgabe gestellt, durch eine breite öffentliche Diskussion um eine angemessene Form des Gedenkens zu einer lokal verorteten Erinnerungs-
kultur beizutragen.

Neben interessierten Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Kirchen und der Stadtverwaltung ist auch Radio F.R.E.I. Partner des Arbeitskreises Erfurter GeDenken 1933-45.

Im Rahmen eines Künstlerwettbewerbs sollen geeignete GeDenk-Installationen geschaffen werden, die zum Stehen-Bleiben und (Nach)Denken anregen. Der Wettbewerb läuft noch bis zum 30. August 2008. Die Ergebnisse der Ausschreibung werden zum 70. Jahrestag der Pogromnacht vom 9. November 1938  in der Alten Synagoge  in Erfurt ausgestellt. Nähere Informationen findet Ihr im offiziellen Ausschreibungstext, der hier zum Download zu Verfügung steht.

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