April 2008

17.04.08

Pessach [20.-27. April]

Das Pessach-Fest gehört zu den zentralen Festen des Judentums.
Es erinnert an den Auszug aus Ägypten und die Befreiung der Israeliten aus der Sklaverei. Pessach ist also ein Fest der Freiheit. Aus diesem Zusammenhang leitet sich auch der Name „Pessach“ ab, der so viel bedeutet wie „hinwegschreiten“, „verschonen“.

Das Pessach-Fest beginnt am Vorabend mit der Seder-Feier. Hierzu trifft sich die ganze Familie und begeht – begleitet von einer Vielzahl traditioneller Riten und Speisen – den Seder-Abend. Der Hausherr liest aus der Haggada und berichtet von der Befreiung des israelischen Volkes.


Während des Pessach-Festes darf nichts Gesäuertes (Getreidehaltiges) verzehrt werden oder sich im Haus befinden. In der Woche vor Pessach werden alle gesäurten Lebensmittel verzehrt, verschenkt oder verkauft; Geschirr und Besteck werden abgekocht. Während der Feiertage wird nur ungesäuertes Fladenbrot, Mazza gennant, gegessen. „Und das Volk trug den rohen Teig, ehe er durchsäuert war …“ Der Legende nach musste das jüdische Volk so schnell aus Ägypten aufbrechen, dass für das Säuern und Gährenlassen der Reisebrote keine Zeit mehr blieb.


1 Kommentar zu “April 2008”

  1. […] 9. bis zum 6. April 2009  feierte die weltweite jüdische Gemeinde Pessach. Gemeinsam erinnert man sich an den Auszug aus Ägypten und die Befreiung der Israeliten aus der […]