Infos

Kurzbeschreibung des Projekts
Das Modellprojekt „Erfurter Interreligiöser Dialog“ wurde 2007 von Radio F.R.E.I. in Erfurt initiiert und bis 2010 gefördert im Programm VIELFALT TUT GUT , das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziert wurde.

Es zielte darauf ab, einen Dialog auf lokaler Ebene unter den Religionen herzustellen bzw. auch einen Dialog zwischen nicht religiösen und religiösen Menschen zu initiieren. Mit der Durchführung unterschiedlicher Bildungs- und Begegnungsangebote, mit einer spannenden Spurensuche nach religiösem Leben vor Ort und mit der Entwicklung von Lehr- und Lernmaterialien wurde der „Erfurter Interreligiöse Dialog“ zu einem nachhaltigen Projekt im Bereich der interreligiösen und interkulturellen Bildung.

Seit Beendigung der finanziellen Förderung wird der „Erfurter Interreligiöse Dialog“ großenteils ehrenamtlich fortgeführt und setzt einige im Rahmen des Modellprojekts entstandene Konzepte und Veranstaltungen auf ehrenamtlicher Basis um, z.B. den „Erfurter Thementag der Religionen“, der erneut am 30.09.2011 ab 09.00 Uhr auf dem Erfurter Fischmarkt unter Beteiligung unterschiedlicher VertreterInnen aus Religion, Politik, Kunst, Kultur und Medienwelt stattfinden wird.

Darüber hinaus werden im Projekt entwickelte Online-Angebote weitergeführt, die auf dieser Website einer breiten Öffentlichkeit und besonders auch Lehrpersonal zur kostenfreien Verwendung zur Verfügung stehen. Besonders hervorzuheben ist neben einen Online-Archiv aller im Projekt entstandenen Radiosendungen der interreligiöse Online-Stadtplan und vor allem der Audio-Guide zu jüdischem Leben in Erfurt, der von SchülerInnen der Kooperativen Gesamtschule erstellt wurde.

Auch weiterhin können sich Interessierte gern am „Erfurter Interreligiösen Dialog“ beteiligen, in dem sie z.B.:

  • sich per Radio mit Religion auseinandersetzen (Radiobeiträge, Radiosendungen oder Radiorubriken erstellen)
  • oder den Onlinestadtplan weiter bearbeiten
  • und eigene Projekt-, Veranstaltungsvorschläge oder weitere Ideen einbringen.

Eine Kontaktaufnahme ist per Email möglich: dialog@radio-frei.de